Unsere Formel:
Vacation = education + adventure · fun
Die Standardrundreise
Die von uns angebotene Standardrundreise für den Sommer 2006 ist für alle Naturliebhaber ein Leckerbissen - und spätestens nach dieser Reise liebt man die USA. Ich möchte allerdings anmerken, dass es keine Reise für Nachtschwärmer und Discogänger ist. Die meiste Zeit verbringt man in der Nautr, im Bus und damit, die schönsten Fotos zu machen.
Erster Tag: Phoenix
Phoenix ist die Hauptstadt Arizonas und hat Wüstenklima. Die Stadt bietet jedem etwas. Man kann den botanischen Garten, der die unterschiedlichsten Kakteen beherbergt, man kann die Umgebung von Phoenix entdecken und auf Wanderschaft gehen, man kann das berühmte Herd Museum besuchen und viel über das Leben der Indianer erfahren oder in der Innenstadt flanieren. Es gibt hier ein sehr schönes historisches Viertel und ein tolles Science Central, das auch für ältere "Kinder" immer ein großes Vergnügen ist.
Hier lohnt es sich auch zu shoppen, denn in Phoenix gibt es sehr viele kleine Geschäfte, in denen man auch landestypische Dinge kaufen kann.
Weiterführende Informationen
- Die Stadt Phoenix (englisch)
Zweiter Tag: Sedona
Wer amerikanische Western kennt, der kennt die Gegend um Sedona mit den roten Bergen, die plötzlich aus dem Nichts aus der Wüste auftauchen.
Doch bevor wir dort ankommen, gönne wir uns noch eine kleine (feine, kühle) Paus im Slide Rock State Park. Hier können sich alle Wasserratten im frischen, klaren (und eiskalten) Wasser austoben. Auf großen, flachen Steinen kann man den Fluss hinunterrutschen, ein tolles Vergnügen für alle Mutigen. Wer das Ganze lieber nur beobachtet, der kann auch faul in der Sonne liegen. Ein richtiger Spaß für große und kleine Reisende.
In Sedona geht es dann auf zur Sedona Pink Jeep Tour / Broken Arrow Route. Rein in die Jeeps und hinein in die faszinierende Natur des Nordens von Arizona - und immer die Kamera bereithalten.
Weiterführende Informationen
- Die Stadt Sedona (englisch)
- Slide Rock State Park (englisch)
Dritter Tag: Grand Canyon National Park
Ein einmaliges Naturschauspiel. Canyonland: Ein Aushängeschild der Schöpfung, eine geologische Schatztruhe vollgestopft mit surrealen Tafelbergen, bizarren Sandsteinformationen und majestätischen Wüsten. Und natürlich mit Canyons, so tief, dass sie in das Innere der Erde zu führen scheinen.
Der größte - der Grand Canyon - steht heute auf unserem Programm. Sie sehen das Ergebnis von zwei Milliarden Jahren geologischer Erdgeschichte vor sich und wenn man nicht mit eigenen Augen sähe, würde man denken, dass es so etwas doch gar nicht geben kann. Die 277 Meilen lange Schlucht, indessen Tal sich der Coloroda entlang schlängelt, ist für jeden Touristen, der den Westen der USA besucht, ein Muss. Es ist eine jener Gegenden, in denen man plötzlich weiß, warum Klischees Klischees geworden sind. Entweder wandern Sie entlang des Rim und fallen von einem Entzücken ins nächste oder Sie wagen den Gang hinunter in die Schlucht auf dem Bright Angel Trail. Bedenken Sie bitte, dass Sie für Rückkehr doppelt soviel Zeit einplanen müssen. Pech hat der, der heute seine Kamera vergessen hat, denn das Sie vielleicht in Ihrem Leben nur ein einziges Mal und das sollen doch alle Verwandten und Freunde mit Ihnen teilen.
Weiterführende Informationen
- Der Grand Canyon (englisch)
Vierter Tag: Monument Valley
Kein anderer Ort im Land der Canyons und Mesas hat das Bild vom Wilden Westen so geprägt wie die Sandsteinfelsen im Land der Navajos. Das Monument Valley liegt im Herzen einer Reservation, die mit 64000 Quadratkilometern beinahe so groß ist wie Bayern. Heute geht es wieder mit dem Jeep hinein in die unberührte Natur und wir haben sogar einen ganz besonderen Reiseführer, der uns viele Geschichten erzählen kann - wenn wir fragen und gut zuhören und natürlich Englisch verstehen: einen Navajo-Ureinwohner.
Weiterführende Informationen
- Monument Valley (englisch)
- Navajo-Ureinwohner (englisch)
Fünfter Tag: Lake Powell
Wir befinden uns jetzt zwischen Arizona und Utah (dem Land der Mormonen). Lake Powell ist ein künstlicher Stausee, entstanden durch die Eindämmung des Colorados und mehrerer kleinerer Flüsse. Der See ist heute eine Attraktion und lockt jährlich mehr als vier Millionen Besucher an, zu denen heute auch wir gehören.
Wie es sich gehört, fahren wir natürlich mit einem Boot und machen die Page und Antelope Canyon Boat Tour. Im Lower Antelope Canyon bei Page (Arizona) hat die Natur Formen und Farben geschaffen, die kein menschlicher Künstler entwerfen könnte.
Weiterführende Informationen
- Lake Powell (englisch)
Sechster Tag: Bryce Canyon
Genaugenommen ist der Bryce Canyon gar kein Canyon, also keine Schlucht, sondern eine Ansammlung von Plateaublöcken, in die das Wasser hufeisenförmige Rundungen, sogenannte "Amphittheater", gefressen hat. Auch sind die filigran gestalteten nadelförmigen Felsen nach indianischem Glauben keine Steine, sondern tierähnliche Wesen, die früher einmal menschliche Gestalt annehmen konnten. Diese Fähigkeit verscherzten sie sich aber, denn sie waren bösartig und zogen sich den Zorn der Götter, die sie schließlich in Felsen verwandelten.
Wunderschöne, fast gotisch anmutende Felsen, die in warmen Rot- und Ockertönen leuchten. Der Bryce Canyon ist mit seinen 145 Quadratkilometern ein kleiner Park, aber gerade das macht ihn so reizvoll. Heute benötigen Sie feste Wanderschuhe, denn wir wollen vom Bryce Amphittheater hinunter in die bizarre Welt der erstarrten Tier-Menschen. Die beste Sicht hat man vom Bryce Point aus.
Schon wieder ist ein Tag vorbei und langsam nähert sich unsere Reise dem Ende. Aber vorher sehen wir noch zwei weitere faszinierende Orte.
Weiterführende Informationen
- Bryce Canyon (englisch)
Siebter Tag: Zion National Park
Als die Mormonen diese Schlucht aus glattgeschliffenene Felsen entdeckten glaubten sie sich im Paradies und nannten den Ort nach der Himmelsstadt Zion. Vom Canyon overlook hat man eine überwältugende Aussicht auf die Schluchten und Great Arch of Zion, einen 220 Meter langen und 178 breiten Felsbogen. Wir werden heute Tunnelforscher und werden von einem Park Ranger durch den 1700 Meter langen Tunnel begleitet, der hinab führt zum Zion Canyon Scenic Drice.
Jetzt haben wir genug Naturwunder gesehen und fahren zu einem Wunder, das von Menschenhand geschaffen wurde.
Weiterführende Informationen
- Zion National Park (englisch)
Achter Tag: Las Vegas
Mitten in der Wüste Nevadas liegt diese gigantische Stadt plötzlich wie eine Fata Morgana vor einem. Obwohl Nevada der trockenste Staat der USA ist, verbraucht allein Las Vegas mehr Wasser als die meisten deutschen Großstädte zusammen. Eine Stadt im Rausch: Luxushotels und Casinos entlang des berühmten Strip machen sie zu einer Stadt der Träume, die niemals schläft. Nevada ist der einzige Staat der USA, in dem Glückspiele legalisiert sind, deshalb zieht es auch Glücksritter aus aller Welt hierher in der Hoffnung das große Geld zu machen. Wer unter 21 Jahre alt ist, darf sich aber laut Gesetz diesem Vergnügen nicht widmen und bleibt im wahrsten Sinne des Wortes "außen vor". Trotzdem kann man eine Shoppingtour machen, eine Revue besuchen oder einfach nur diese gigantische Stadt bewundern, in der es Symbole aus der ganzen Welt gibt: die Freiheitsstatue, den Eiffelturm, ein Schneewitchenschloss, halb Venedig, Pyramiden usw. Der eine mag die künstliche, übertriebene Glamour- und Glitzerwelt, der andere nicht. Es bleibt jedem selbst überlassen, sich ein Urteil zu bilden - aber zumindest ist Las Vegas eine Reise wert.
Weiterführende Informationen
- Staat Nevada (englisch)
- Las Vegas (englisch)
Nun heißt es Abschied nehmen. Mit einem lachendem und einem weinenden Aug werden sich alle Richtung Flugplatz bewegen. Ganz bestimmt aber nehmen alle unvergessliche Eindrücke mit nach Hause.
