Unsere Formel:
Vacation = education + adventure · fun


Allgemeine Informationen

Einleitungstext

Das Leben in einer amerikanischen Gastfamilie

So vielfältig wie die USA sind, so vielfältig sind die Familien dort. Es gibt nicht die typische amerikanische Familie. Wir können Ihnen jetzt auch noch nicht sagen, welche Art von Familie Sie erwarten wird. Trotzdem kann man einige Gemeinsamkeiten feststellen und wir möchten diese hier vorstellen.

Die Amerikaner sind sehr freundlich und aufgeschlossen. Sie tragen fast immer ein Lächeln und ein How are you today? auf dem Lippen. In einer amerikanischen Familie wohnen durchschnittlich mehr Kinder als in einer deutschen, es stehen mehr (große) Autos vor der Tür, die Anzahl der Fernseher in einem Haus übertrifft die in deutschen Haushalten meist um ein Vielfaches und die Türen stehen - im wahrsten Sinne des Wortes - fast immer offen, Hausschuhe gibt es fast nirgends.

Fast alle Amerikaner sind religiös gebunden und viele von ihnen praktizieren ihre Religion. Sie sind trotzdem sehr tolerant gegenüber Menschen, die keine Konfession haben, erwarten diese Toleranz aber auch von anderen. Rauchen und Alkohol sind in fast allen amerikanischen Familien tabu und Jugendlichen unter 21 Jahren gesetzlich verboten. An dieses Verbot sollte sich wirklich jeder halten.

Das traditionelle Familienleben mit gemeinsamen festen Mahlzeiten und kochenden Müttern spielt nur in sehr wenigen amerikanischen Familien eine große Rolle. Das soll nicht heißen, dass das Thema in ihrem Leben eine untergeordnete Rolle spielt, im Gegenteil: Familie und Kinder werden ganz groß geschrieben in den USA. Gemeinsame Ausflüge, Grillnachmittage, das Treffen zu großen Sportereignissen (beispielsweise das wichtige Tennismatch des Juniors in der Grundschule), gemeinsame Shoppingtouren, Wanderungen usw. gehören zum Leben genauso wie fast food und harte Arbeit.

Teenager haben in den USA ähnliche Interessen wie Teenager hierzulande. Sie treffen sich mit Freunden, gehen schwimmen, ins Kino, treiben Sport und ähnliches. Auch haben sie die gleichen Probleme wie deutsche Teenager.

In Arizona sind viele Menschen im Sommer nicht so sehr aktiv, da es relativ warm ist. Wenn man also etwas unternehmen möchte, dann darf man ruhig die Initiative ergreifen. Man gestaltet sich seine Freizeit zu Hause ja auch selbst. Natürlich muss man immer auf die Gastfamilie und deren Geflogenheiten Rücksicht nehmen.

Tucson, die Stadt in der Wüste

Tucson ist die zweitgrößte Stadt in Arizona - bekannt als der Grand Canyon Staat. Sie liegt im Süden des Staates und hat rund eine Million Einwohner (Tendenz steigend). Wunderschön gelegen mitten in der Wüste und umgeben von Bergen ist sie für Naturliebhaber ein Paradies. Das Klima ist für Mitteleuropäer allerdings gewöhnungsbedürftig. Es gibt dort keinen Winter, deshalb steigt die Bevölkerungszahl im Winter auch drastisch an, da die "Snowbirds" aus den kalten Regionen den Winter dort verbringen. Die Temperaturen liegen dann bei 20 bis 25 Grad Celcius. Im Sommer kann es allerdings sehr heiß werden - bis zu 45 Grad Celcius.

Da es sich aber um ein extrem trockenes Klima handelt, kommen auch Berliner damit ganz gut klar, man sollte es aber bei der Reiseplanung berücksichtigen. Alle Gebäude und Autos sind klimatisiert, man darf auf lange Pullover und Strickjacken im Gepäck auf keinen Fall verzichten.

Die Wüste in dieser Gegend hat nicht viel mit dem Bild, das wir Deutschen von Wüsten haben, zu tun. Es gibt wunderschöne Kakteen, Büsche und die Landschaft ist geprägt von vielen Farben, vor allem dann, wenn die Kakteen blühen.